Kurz vor Mitternacht, genau um 23.51 Uhr, wurde am vergangenen Samstag der letzte Ballwechsel in dieser spannenden Begegnung des Tabellendritten gegen den Tabellenzweiten gespielt. Das Endergebnis ein 8:8-Unentschieden. Nach den Eingangsdoppeln lag Spiegelberg mit 2:1 in Führung. Lediglich Steffen Bäuerle/Maximilian Friedrich konnten einen knappen Fünfsatz-Sieg einfahren. Unerwartet war die 1:3-Niederlage vom Einserdoppel Robert Leuchtmann/Klaus Fischer, ohne große Chance waren Alexander Dürr/Nico Wendler beim 1:3 im Dreierdoppel. Nach dem klaren 0:3 von Robert Leuchtmann gegen seinen „Angstgegner“ Michael Kramer brachten die Siege von Steffen Bäuerle gegen Harald Knöll (3:1), Maximilian Friedrich gegen Jozef Sabo (3:2) und Alexander Dürr gegen Vlado Saric (3:1) nach dem 1:3-Rückstand die 4:3-Führung. Mit zwei knappen Fünfsatzsiegen von Marcel Schick gegen Nico Wendler und Denny Scherer gegen Klaus Fischer zog der SV Spiegelberg wieder mit 5:4 vorbei. Steffen Bäuerle konnte in einem Marathonmatch gegen den Abwehrspezialisten Michael Kramer (3:2) mit seinem zweiten Einzelerfolg den 5:5-Zwischenstand herstellen. Drei Niederlagen in Folge von Robert Leuchtmann gegen Harald Knöll (2:3), Alexander Dürr gegen Jozef Sabo (1:3) und Maximilian Friedrich gegen Vlado Saric (1:3) sicherten den Gastgebern bereits ein Unentschieden. Parallel wurden nun die letzten Einzel gespielt. Klaus Fischer gegen Marcel Schick und Nico Wendler gegen Denny Scherer. Beide Kleinaspacher gewannen den ersten Satz. Beide verloren dann die Sätze zwei und drei. Im vierten Satz konnten beide mit 11:9 bzw. 12:10 den Satzausgleich herstellen. Im Entscheidungssatz machte zuerst Klaus F. Fischer mit 12:10 und anschließend Nico Wendler mit 11:9 den Sack zu. Nun hatten Robert Leuchtmann und Klaus Fischer im Abschlussdoppel gegen Michael Kramer und Jozef Sabo die Möglichkeit sich für die unnötige Niederlage im Eingangsdoppel zu rehabilitieren. Und sie taten es mit Bravour. Mit einer taktisch guten Leistung und im Wechselspiel des „Vorbereiters“ und „Vollstreckers“ stellten sie die beiden Abwehrspieler aus Spiegelberg vor große Probleme. Um 23.51 Uhr spielte Robert Leuchtmann den letzten Topspin des Abends zum 3:1 Erfolg. Das kaum mehr erwartete Unentschieden fühlte sich wie ein Sieg an. Acht der sechzehn Spiele gingen über die volle Distanz, dabei behielten die Kleinaspacher fünf Mal die Oberhand. Für Freunde der Zahlen heißt das, 690:616 Bälle (Punkte) und 37:32 Sätze zu Gunsten des Gastgebers.
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auf der Hompage der Tischtennisfreunde-Kleinaspach e.V.
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